DBSV - The voice of the German boatbuilding!

Rabatte im südöstlichen Mittelmeer

22. September 2016 - 8:03

Anlässlich der jüngsten Carter-Expo. hatte Felix Wolf, CEO von Yachtbooker.com, in einem Referat die Preisentwicklung auf dem Chartermarkt analysiert. Aline Pfann-Kregel, zweite Vorsitzende der Vereinigung der Yacht-Charterunternehmen (VDC), befragt Wolf anschließend. VDC: Wie haben sich die Charterpreise im Vergleich zu den einzelnen Ländern entwickelt? Felix Wolf: Je höher die lokalen Kosten, desto höher ist auch der Charterpreis. Zu erkennen ist, dass die Charterpreise in den Mittelmeerrevieren – im Vergleich zu Nord- und Ostsee deutlich höher sind – wobei Skandinavien eine Ausnahme bildet. Spitzenreiter war 2015 Spanien. Hier zahlten Chartergäste für eine Woche im Durchschnitt 3.184 Euro, dicht gefolgt von Italien und Frankreich. In beiden Ländern investierte man durchschnittlich 3.101 Euro pro Woche, beziehungsweise 3.072 Euro. Griechenland: 2.869 Euro, Kroatien: 2.741 Euro, die Türkei 2.653 Euro und Skandinavien 2.499 Euro pro Woche.
Neben dem Ijsselmeer mit 1.602 Euro bildete Deutschland mit einem Charterdurchschnittspreis von 1.542 Euro das Schlusslicht auf dem Markt. Vergleicht man die Charterpreise über einen Zeitraum von acht Jahren, haben sie sich von 2008 bis 2015 um 15 Prozent, erhöht. Dies bedeutet eine Preissteigerung von etwa zwei Prozent pro Jahr.