Von der boot zum Segelverband

3. Januar 2016 - 8:00
Deutscher Segler-Verband

Auf der Kieler Woche machte es die Runde – Goetz-Ulf Jungmichel wechselt vom Direktorensessel der boot Düsseldorf auf den des Generalsekretärs des Deutschen Segler-Verbandes. Die Meldung kam selbst für Insider überraschend und viele fragten sich: „Warum macht er das?“ Denn schließlich ist es kein leichter Schritt von einem professionell geführten Wirtschaftsunternehmen in einen nach wie vor noch von Amateuren (im besten Sinne des Wortes) geprägten Sportverband zu wechseln mit dem nicht immer einfachen Nebeneinander von ehren- und hauptamtlichen Strukturen. Doch tatsächlich haben sich zwei gefunden, von denen der eine auf der Suche nach Chancen zur persönlichen Weiterentwicklung war, der andere auf der Suche nach Lösungen für seine Herausforderungen. Andreas Lochbrunner, Präsident des DSV, bekennt dann auch freimütig: „Das vor gut anderthalb Jahren neu gewählte Präsidium hat nach seiner Einarbeitungszeit und nach eingehender Bestandsaufnahme festgestellt, dass die interne Organisationsstruktur des Verbandes nicht mehr zeitgemäß ist. Wir mussten etwas unternehmen und begannen den Aufbau einer neuen Struktur in Angriff zu nehmen, um den DSV konsequent als Interessenvertreter seiner mehr als 1.300 Mitglieder und als Serviceeinrichtung für die Segler und die Mitgliedsvereine auszurichten.“