Vom Holz zur Kohlefaser

26. Mai 2015 - 22:28
1. Ausgabe vom Dezember 1956

Jubiläum: seit 50 Jahren hat der DBSV mit dem Verlag für Bootswirtschaft einen eigenen Verlag. Die dort erscheinende "bootswirtschaft" spiegelt die Entwicklung des Bootsbaus wider.

Eigentlich verfügte der Deutsche Boots- und Schiffbauer-Verband (DBSV) bereits wenige Monate nach seiner Gründung im Jahr 1956, damals als Vereinigung der Boots- und Schiffbauer-Innungen Deutschlands gegründet, über eine eigene Fachzeitschrift. Sie hieß „Bootsbau“ und erschien erstmals im August des Gründungsjahres. Aber am 1. September 1964, also vor 50 Jahren, gründete der als eingetragener Verein (e.V.) gemeinnützig arbeitende DBSV aus rechtlichen Gründen den Verlag für Bootswirtschaft GmbH. Fast 200 Mal erschien seitdem die von „Bootsbau“ zur „bootswirtschaft“ umbenannte Fachzeitschrift im eigenen Verlag und spiegelt seitdem die erstaunliche Entwicklung des Boots- und Yachtbaus wider.

„Mit ‚Bootsbau’ verfügt unser Handwerk über ein Fachblatt, das sich ausschließlich mit den berufsständischen und technischen Problemen des Boots-, Yacht- und Kleinschiffbaus und den damit zusammenhängenden Gewerbezweigen befasst,“ ist im Vorwort der ersten Ausgabe zu lesen. Die Gründer verstanden damals die neue Zeitschrift auch als Bindeglied zwischen der neu geschaffenen Organisation und den Innungen mit ihren Mitgliedsfirmen. Das hat sich bis heute nicht geändert.