Unterstützung in herausfordernder Zeit

26. Mai 2020 - 10:41

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Mitglieder der Arbeitsgruppe Deutsche Yachten engagieren sich in Zeiten der Corona-Pandemie: Unternehmen spenden Masken und helfen mit Sachkenntnis.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie ziehen sich weltweit und nahtlos durch alle Branchen – wenngleich der Superyacht-Sektor etwas weniger stark betroffen zu sein scheint als andere Industriezweige. Von gestoppten Megayacht-Projekten oder gar Insolvenzen gibt es bislang keine Nachrichten. Claus-Ehlert Meyer, Geschäftsführer des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes und damit auch der Arbeitsgruppe Deutsche Yachten, sagt: „Das Megayacht-Geschäft war schon immer etwas krisenresistenter. Von unseren Mitgliedern habe ich bisher noch keine besorgniserregenden Mitteilungen bekommen.“

Viele Unternehmen zeigten sich indes solidarisch in dieser wirtschaftlich und gesellschaftlich angespannten Zeit. So spendete die Lloyd Werft Bremerhaven etwa 200 Atemschutzmasken an das Bremer Wirtschaftsministerium, um Mitarbeiter im Gesundheitswesen damit auszurüsten und somit die Ansteckungsgefahr einzudämmen und die Sicherheit der Ärzte und Pfleger zu gewährleisten.

Auch die Oldenburger Interior GmbH & Co. KG enagierte sich in ähnlicher Form. Um über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus zu helfen, spendete der Interior-Spezialist gemeinsam mit seinen chinesischen Kollegen in Shanghai, der Oldenburger Interior Products, insgesamt 5000 Masken an medizinische Einrichtungen und Altenheime.

Dimension-Polyant, Weltmarktführer in der Herstellung von Segeltuch, erhielt indes verstärkt Anfragen zu seinen extrem leichten Spinnakertüchern zur Produktion von Schutzanzügen, Schürzen und Kitteln. Weitere Gewebe und Laminate der Rheinländer eignen sich zudem zur Herstellung von Paravents und provisorischen Raumteilern; im Bereich Gesichtsschutz gibt es ebenfalls Anwendungen, die auf die Technologie von Dimension-Polyant zurückgreifen.

Ein weiteres Beispiel für übergreifenden Support bot die Anwaltkanzlei Ince & Co aus London, die mit ihrem deutschen Ableger ebenfalls Mitglied bei Deutsche Yachten ist. Mit dem breitgefächertem Know-how seiner Anwälte veröffentlichte Ince & Co frei zugänglich regelmäßig Updates zu verschobenen Messen, dem Chartern von Yachten und weiteren Auswirkungen des Corona-Virus innerhalb der Branche.

Über Deutsche Yachten:

Die Arbeitsgruppe Deutsche Yachten besteht aus handverlesenen deutschen Unternehmen, die im Bau und der Ausstattung von Yachten über 24 Meter Länge tätig sind. Die Arbeitsgruppe ist Bestandteil des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes, in dem die maßgeblichen Unternehmen der deutschen Yachtindustrie organisiert sind. Es ist das Ziel der Gruppe, den Standort Deutschland international noch bekannter zu machen und für den Yachtbau in Deutschland zu werben. Derzeit sind in der Arbeitsgruppe über 60 Firmen aus ganz Deutschland vertreten. www.deutsche-yachten.de