Seit 1986 ist die "Esta" ein Familienmitglied

26. Mai 2015 - 22:11
Die "Esta"schön im Wind

Serie: Yachten und Boote der DBSV-Mitglieder. Torsten Conradi, DBSV-Präsident und geschäftsführender Gesellschafter des rennomierten Konstruktionsbüros judel/vrolijk & co ist die von ihm konstruierte 11,38 Meter lange "Esta" zur zweiten Heimat seiner Familie geworden. Die bootswirtschaft sprach mit ihm über seine Yacht.

Frage: Ihr Vater hatte Sie 1985 mit der Konstruktion der „Esta“ beauftragt. Es war ihre erste Segelyacht, die Sie zeichneten und bauen ließen. Was waren die Vorgaben? Conradi: Es sollte ein regattataugliches Familienboot für meinen Vater, mich und meine drei Brüder werden. Aus unseren Anfangsbuchstaben leitet sich übrigens der Bootsname ab: Egmont, Sören, Torsten, Aeuke. Die Bootsgröße ergab sich aus dem zur Verfügung stehenden Budget und wurde so ein Kompromiss. Es passte nur die IOR-Klasse 3 mit dem Rating 27.5 Fuß für das Boot, da in den Klassen IOR 1 und IOR 2 nur reine Regattayachten wie Cupper und Eintonner starteten.

Frage: Gab es Regattaerfolge? Conradi: Wir haben eine ganze Reihe von Regatten gewinnen können und natürlich auch eine Reihe von Niederlagen einstecken müssen. Zunächst unter IOR, dann unter IMS und später gelegentlich unter Yardstick. Frage: Sie haben die „Esta“ 1986 als formverleimte Holzyacht auf der Wegner Werft in Wedel bauen lassen. Warum in dieser Bauweise?

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