Rumpfform zur Überwindung der Rumpfgeschwindigkeit

26. Mai 2015 - 22:16
Rumpfform zur Überwindung der Rumpfgeschwindigkeit

Ein in Deutschland lebender russischer Ingenieur hat neue Ideen zur Überwindung der Rumpfgeschwindigkeit von Verdrängeryachten entwickelt und patentieren lassen.

Der in St. Petersburg geborene Ingenieur Dimitri Moskvin lebt und arbeitet seit langem in Deutschland. Hier setzte er auch sein Hobby Segeln aus der Jugendzeit fort, indem er Yachten charterte. Und da stellte er fest, dass sich nach den neuesten Erkenntnissen der Hydrodynamik das Geschwindigkeitspotential beispielsweise der Bavaria-, Jeanneau- oder Beneteau-Charteryachten sowie deren Seeverhalten eigentlich verbessern lassen müsste. Das war vor etwa fünf Jahren. Seitdem beschäftigt sich der Ingenieur aus Hildesheim fast täglich mit dem Thema und hat kürzlich einige seiner Forschungsergebnisse zum Patent angemeldet. Es geht in erster Linie um die Überwindung der Rumpfgeschwindigkeit von Verdrängeryachten. Bekanntermaßen wächst die Wellenlänge der Bugwelle mit steigender Geschwindigkeit von Verdrängern. Wenn sich Bug- und Heckwelle überlagern, bildet sich ein Wellental mit einer steilen Bugwelle, die den Strömungswiderstand für das Boot überproportional ansteigen lässt. Die Rumpfgeschwindigkeit ist erreicht. Sie wird mit der Formel 2,24 x Quadratwurzel aus Länge der Wasserlinie berechnet, wenn sie in Knoten dargestellt werden soll.