LED - Weniger für mehr

25. August 2016 - 8:06
Vebrauchswerte: LED im Vergleich zu anderen Lichtquellen.

Energiesparen an Bord wird immer einfacher. Das weiß Michael Woita von der Prebit GmbH als Spezialist für LED-Technik und berichtet. Es ist die schönste Bucht der Welt: Idyllisch, einsam, und natürlich belegt. Macht nichts, die Yacht hier ist ohnehin bald wieder verschwunden. Bei so einer Festbeleuchtung muss dieser Skipper unbedingt seine Bord-Batterien wieder aufladen. Er dürfte froh sein, wenn morgen früh die Ankerwinde anspringt. Warmes Licht strömt aus allen Salonfenstern, auch das Cockpit ist hell erleuchtet. Selbst mitten in der Nacht versinkt das Schiff nicht in der Dunkelheit. Und am nächsten Morgen macht der Kerl keinerlei Anstalten, seinen Platz zu räumen. Was ist da los? Nun, womöglich hat
der Eigner LED-Licht an Bord. Die kleinen Dioden sind längst kein Geheimtipp mehr. In den vergangenen zehn Jahren haben sie sich auf breiter Front durchgesetzt, und dabei einen erstaunlichen Imagewandel vollzogen. Frühere Vorbehalte gegen das „kalte“ LED-Licht sind auch infolge des rasanten technischen Fortschritts weitgehend verpufft. Wobei aber nach wie vor die alte Leuchtdioden-Regel gilt: „Wärmeres“ Licht verschlechtert die Energiebilanz. Zumindest ein wenig. Eine Lichtfarbe von 3000 Kelvin ist derzeit der ausgewogenste Kompromiss aus Effizienz und Behaglichkeit.