Korsar - Klassiker mit modernster Technik

26. Mai 2015 - 21:55
Der Korsar ist als Regattaboot gezeichnet und weiterentwickelt worden und präsentiert sich mit modernster Trimmtechnik

Serie: Bekannte Yachten und Boote aus Deutschland: Die Korsar-Jolle zeichnete Konstrukteur Ernst Lehfeld Ende der 1950er Jahre. Die Technik an Bord ist allerdings nie stehen geblieben. Durch moderne Trimmmöglichkeiten ist der Korsar immer eine sportliche Trapez-Jolle geblieben.

Ihren 55. Geburtstag feierte die Korsar-Jolle bereits im vergangenen Jahr. 1958 zeichnete Ernst Lehfeld die Gleitjolle mit den vielfältigen Trimmmöglichkeiten. Die ersten Korsare wurden aus formverleimtem Sperrholz gefertigt, die Bootswerft Leonhard Mader in Fisching bei Waging am See baute die ersten Rümpfe. Heute werden die Rümpfe in Epoxy Sandwichbauweise und Kohlefaserverstärkungen gebaut. Die Form des Decks änderte sich im Laufe der Zeit und ist jetzt ergonomischer zum Sitzen abgerundet. Die Decks werden in Sperrholz oder aus GFK gefertigt.

Die Segeleigenschaften des Korsaren liegen zwischen 470er und Flying Dutchman (FD). In der Beschlagsanordnung gleicht er weitgehend dem FD: Spinnakertrompete, verstellbare Wanten, Trapez, Schwertverstellung, Fockroller, flexible Masten und diverse Trimmeinrichtungen gehören heute zur Standardausrüstung des Regattabootes.

Dank seiner geringen Benetzungsfläche kommt der Korsar schon bei wenig Wind ins Gleiten. Das Idealgewicht der Mannschaft liegt zwischen 140 und 160 kg. Auch für eine leichtere Frauen- oder gemischte Mannschaft bleibt der Korsar bei stärkerem Wind durch seine vielen Trimmmöglichkeiten beherrschbar.

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