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Bavaria Yachtbau: 100 Prozent "Made in Giebelstadt"

Von links: Der Sanierungsexperte Tobias Brinkmann, Geschäftsführer Ralph Kudla, Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft CMP Kai Brandes, Geschäftsführer Erik Appel und Betriebsratsvorsitzender Christian Hartmann.

In der größten deutschen Yachtwerft erwartet man nach dem Neustart im nächsten Geschäftsjahr wieder schwarze Zahlen. Die Weiterentwicklung von Bavaria nimmt klare Formen an: Künftig wird der für sein starkes Preis-Leistungsverhältnis weltweit geschätzte Yachtbauer seine Boote wieder zu einhundert Prozent in Deutschland fertigen. Unter dem Qualitätssiegel „Made in Giebelstadt“ werden sowohl die Segel- als auch die Motoryachten in Franken hergestellt und an die Kunden übergeben. Die bislang in Kroatien produzierte Motoryacht R55 wird im ersten Halbjahr 2019 erstmals am Stammsitz des Unternehmens in Handarbeit gebaut. „Wir wollen, dass unsere hervorragend ausgebildeten und engagierten Mitarbeiter vorrangig alle Yachten in eigener Regie entwickeln und bauen. Die Belegschaft identifiziert sich sehr mit Bavaria Yachtbau, sie ist der Kern unseres Unternehmens“, sagte Geschäftsführer Erik Appel, seit Dezember 2017 Chief Operating Officer von Bavaria Yachtbau. Nach seinen Angaben wird das Stammpersonal weiter aufgebaut und gleichzeitig die Anzahl der Leiharbeitnehmer verringert.