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Aktuelles aus Bootsbau, Yachtbau & Schiffbau

Die Stevenrohrbohrung

Achtersteven mit Propeller des Pfahlewers „Oderik von Oederquart“, der letzte Neubau der Schiffswerft Dawartz in Tönning a .d. Eider, begonnen 1979, fertiggestellt bei Hatecke im Jahr 2010.

Alte Bootsbautechniken vor dem Vergessen bewahren. Bootsbaumeister Jörn Niederländer befasst sich damit, wie das größte gebohrte Loch im Rumpf entstehen sollte.Von Jörn Niederländer. Groß ist die Zahl der Löcher, die beim Bau eines Holzbootes in den Rumpf gebohrt werden müssen. Allein zum Verbinden von Planken und Spanten dürften es bei einer Jolle mittlerer Größe ca. 2000 Niet- oder Schraubenlöcher sein.

Bavaria Cruiser 46

Die neue Bavaria 46 präsentiert sich mit einem Rumpf, der den jüngsten Erkenntnissen der Yachtkonstruktion entspricht.

Serie: Bekannte Yachten und Boote aus Deutschland: Die 14-Meter-Yacht wurde über 900 Mal verkauft. Auf der boot in Düsseldorf 2016 wurde die Bavaria Cruiser 46 mit dem „European Yacht of the Year-Award“ ausgezeichnet. Dabei war die Cruiser 46 keine Neuerscheinung, sondern sie wird seit 2013 gebaut und ist bis heute mit über 900 verkauften Einheiten eine erfolgreichsten Segelyachten von Bavaria.

Der Gebrauchtbootmarkt funktioniert wieder

Rund 15.000 Boote aus zweiter Hand wechseln im Jahr den Eigner.

Gut gepflegte und gut ausgerüstete "junge" Boote aus zweiter Hand sind fast schon Mangelware. Laut Bootsbranche wechseln in Deutschland jährlich über 15.000 Boote aus zweiter Hand den Besitzer. Dabei nimmt der professionell geführte Gebrauchtbootmarkt eine wichtige Rolle ein. Im Vergleich zu neuen Segel- und Motorbooten aus der Werft sind die Preise auch bei Maklern sehr viel günstiger.

Die zerstörende Kraft der Sonne

Quantum Fusion M. Segel: ein widerstandsfähiges modernes Karbonsegel.

Sven P. Krause von Quantum Sails Germany in Flensburg berichtet über UV-schützende Maßnahmen bei der Herstellung von Segeln. Grundsätzlich betrachtet sollen Segel maximalen Vortrieb leisten. Segeltuch wird deshalb vor allem nach Kriterien wie Dehnungsresistenz und Diagonalfestigkeit bewertet. Viel Augenmerk wird auch der Formstabilität vor und nach einem Flattertest gewidmet, um bewerten zu können, wie das Tuch sich in der harten Praxis an Bord bewähren wird. UV-Stabilität ist je nach Einsatz und Verwendungszweck ein mehr oder weniger nachgeordnetes Thema.

Ein neues Boot für alte Kunden

Elektroboot von der Glas Werft mit dynamische Fahreigenschaften, aber einfacher Bedienung.

Die Glas Werft setzt mit einem neuen, eleganten Elektroboot auch auf älter gewordene Segler. Wenn eine Werft 95 Jahre alt wird, wie die Bootswerft Markus Glas GmbH in Possenhofen am Starnberger See, wird deutlich, dass vieles richtig gemacht wurde. Das zeigt auch das 95. Jahr. So stellen die Urenkel des Werftgründers und die jetzigen Werftleiter des Familienbetriebs, Max und Dominik Glas, aktuell ein modernes GFK-Elektromotorboot vor.

Zwei in einem Boot

Renate Specht von Fuji bei einer Produktpräsentation bei Pfeiffer Marine.

15 Jahre erfolgreiche Partnerschaft für Qualität und Kundenzufriedenheit. Wenn Skipper über Ferngläser diskutieren, sprechen sie meist über technische Spezifikationen und Verwendungsmerkmale. Die Experten von Pfeiffer Marine und Fujifilm haben zusätzlich weitere Punkte im Fokus: Qualität und Kundenanspruch.

Ein einmaliges maritimes Denkmal

Neue Spanten brauchte der Lotsenschoner „No.5 Elbe“, insgesamt über 550 Meter gewachsene Eichenspanten.

Es war eine aufwendige Restaurierung des Lotsenschoners "No. 5 Elbe". Eine zweite wird folgen, nachdem das Segelschiff nach einer Kollision wenige Wochen nach Abschluss der Arbeiten auf der Elbe gesunken war. Insgesamt 1,25 Kilometer neue Eichenplanken, über 550 Meter neue Eichenspanten, 24 Meter neue Kielbalken, neues Ruder, neues Schanzkleid und noch vieles mehr. Es war für den Bootsbaumeister und Sachverständigen Uwe Baykowski (64) aus Strande bei Kiel der bisher größte Auftrag in Sachen Bauaufsicht.

Autark vom Landanschluss

Der Deep Blue Hybrid Elektroantrieb wurde in einen Kat von Privilege eingebaut.

Torqeedos Elektro-Hybrid-Antrieb für einen Luxuskatamaran. Die „Le Penseur“ ist eine bisher einzigartige Segelyacht: Der Katamaran aus der Privilège Serie 5 ist mit Deep Blue Hybrid ausgestattet, dem elektrischen Antriebs- und Energiemanagementsystem von Torqeedo und so gut wie unabhängig von der Landstromversorgung in Häfen. Das neue Konzept und die luxuriöse Ausstattung machten „Le Penseur“ zu einem der interessantesten Boote auf der
internationalen Multihull-Messe.

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