Aktuelles aus Bootsbau, Yachtbau & Schiffbau

Die Wassersportbranche ist in bester Verfassung

Gute Stimmung auch beim Trip mit einem Motorboot aus der Werft von Florian Graf.

Einmal im Jahr befragt der DBSV seine Mitgliedsbetriebe, um einen Überblick über die konjunkturelle Entwicklung der Branche zu gewinnen. Bei den Fragen wird die Veränderung zum Vorjahr genauso berücksichtigt wie die Aussicht für die Zukunft. Die Fragen beziehen sich auf die Entwicklung auf dem deutschen Markt sowie den Export. Aber auch die Investitionsbereitschaft, die Preisentwicklung und der Personalbedarf werden abgefragt. Die Mitgliedsbetriebe werden gebeten, ihre
subjektive Sicht der Dinge mitzuteilen. Das Ergebnis ist daher ein Stimmungsbild.

Bei Bavaria geht es weiter

Bootsbau bei Bavaria: Bodenelemente zur Verstärkung des Rumpfes gehören zur Modernisierung und Qualitätsverbesserung bei Bavaria. Die Boote vom Fließband präsentieren sich in hoher handwerklicher Bauqualität.

Ein von der deutschen Beteiligungsgesellschaft CMP Capital Management-Partners beratener Fond hat die Yachtwerft übernommen. Die Verhandlungen erstreckten sich bis weit in die Nachtstunden. Dann wurde der Vertrag
unterschrieben: Ein von der deutschen Beteiligungsgesellschaft CMP Capital Management-Partners GmbH beratener Fonds hat Bavaria Yachtbau in Giebelstadt bei Würzburg übernommen. Die Tochtergesellschaft Bavaria Catamarans wurde

Per Klick zum Charterboot?

Charten liegt im Trend

Was bei Online-Portalen beachtet werden sollte. Internetportale wie Click & Boat vermitteln den Eindruck, das Verchartern von Yachten sei so einfach wie das Verreisen mit Airbnb. Warum das nicht so ist und wie man ein seriöses Online-Angebot erkennt, erklären die Experten der Vereinigung Deutscher Charterunternehmen. Jeder Eigner nutzt seine Yacht durchschnittlich nur zehn Tage im Jahr. Warum sollte er sie in der übrigen Zeit nicht Anderen zur Verfügung stellen? Die Idee klingt so einfach wie verlockend.

Seiler: Auch in Zukunft unverzichtbar

Traditionell bis Hightech: Tauwerk von Seilflechter Tauwerk GmbH in Braunschweig.

Seile sind überall im Einsatz: Vom millimeterdünnen Seil für die Medizintechnik bis zum dicken Drahtseil zur Verankerung von Bohrinseln. Hergestellt werden sie auf modernen Anlagen, doch spezielle Seilendverbindungen wie Spleiße an Seilbahnseilen erfolgen bis heute in Handarbeit. Das übernehmen ausgebildete Seiler – ein Beruf mit uralter Tradition, der bei heutigen Schulabgängern jedoch kaum bekannt ist.

45er Nationale Kreuzer - lebendige Tradition

Klassische Linie, moderne Segel: 45er von Josef Martin

Serie: Bekannte Yachten und Boote aus Deutschland: Noch kurz vor dem Ersten Weltkrieg entstanden, gelten die 45er Nationalen Kreuzer als die älteste deutsche Kielbootklasse. Dank einer klugen Klassenpolitik gibt es eine rege Regattatätigkeit mit alten und neuen Booten. Es war der Potsdamer Yacht Club, der im Namen der Berliner Vereine 1911 auf dem 20. Deutschen Seglertag den Antrag stellte, „zur Hebung der Rennsegelei auf deutschen Binnengewässern eine rennfähige Kreuzerklasse zu schaffen“.

Messe SMM - Schiff, Maschine, Meeretechnik

Traditionell weist ein großer Schiffspropeller, der von der Mecklenburger Metallguss GmbH angeliefert wurde, den Weg zur Messe. Der Propeller mit festen Flügeln wurde per Tieflader angeliefert und vor Ort fertig montiert.

Die maritime Branche zeigte Stärke und Innovationskraft. Mit 2.289 Ausstellern war die Hamburger Ausstellung wieder einmal die Weltleitmesse der maritimen Wirtschaft. Die Messe Schiff, Maschine, Meerestechnik (SMM), die vom 4.-

Oberflächenschäden auf der Spur

Einsatz des neuen elektronischen Mikroskops.

WreTec, ein Tochterunternehmen von Wrede Consulting, setzt jetzt ein hoch auflösendes Mikroskop ein, das im für das Auge nicht wahrnehmbaren Bereich ermittelt. Mit dem neuen elektronischen 3D-Mikroskop können die WreTec-Experten Oberflächenschäden akkurat identifizieren. Kleinste Details können bis zu 6.000 Mal vergrößert und dreidimensional als Foto oder Video dargestellt werden. „Mit den hoch auflösenden Bildern können wir Schäden beweisen, die bisher nur vermutet wurden“, erklärt WreTec-Geschäftsführer Jan Reygers.

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