Happy Birthday Code Zero

Ganz in rot: Viele Eigner setzen beim Code Zero wie beim herkömmlichen Spinnaker oftmals auf Farbe.

Der Code Zero, das Vorsegel, das den richtigen Vortrieb bringt wenn die Genua zu klein ist und der Gennaker noch nicht steht, wurde vor 20 Jahren entwickelt. Segelmacher Albert Schweizer sagt, worauf es beim Code Zero ankommt. Am Anfang der Geschichte des Code Zero stand der neue Racer, Volvo 60, der für das Whitbread Round the World Race 1997/98 entwickelt worden war. Mit den kleinen, hohen und dabei schmalen Vorsegel-Dreiecken war den Segeldesignern und den Crews klar, dass die nicht überlappenden Vorsegel bei wenig Wind und kurz vor Raumschotkursen zu wenig Vortrieb bringen. Für einen klassischen Gennaker ist der Winkel zum Wind in diesen Fällen aber meistens zu spitz. Weil die Anzahl der Amwindsegel im Whitbread Round the World Race zwecks Kostenersparnis reguliert und stark eingeschränkt sind, musste das neue Segel als Spinnaker vermessen werden. Der Code Zero war geboren. Die Crews waren mit dem Code Zero bei einem Halb- bis Amwindkurs eindeutig schneller als mit dem herkömmlichen Vorsegel, und da das Segel als Spinnaker gewertet wurde, passte es in die Regeln.