Gefahren aus der Tiefe

Ein Minensuchboot der Deutschen Bundesmarine auf einer Übungsfahrt.

Auf dem Meeresgrund rosten massenweise versenkte Munition und Kampfstoffe aus den Weltkriegen in Europa. Es wurde Jahrzehntelang verdrängt, was eigentlich Angst und Bange machen sollte. Berufs- wie Sportbootfahrer fahren über weit mehr als eine Million Tonnen nach den Weltkriegen auf dem Meeresgrund versenkter Munition. Überall in den Seekarten, wo beispielsweise „Fischen und Ankern verboten“ oder „Unrein Munition“ zu lesen ist, liegen die versenkten Kampfstoffe aus zwei Weltkriegen auf dem Meeresgrund. Viele weitere Stellen sind noch unbekannt. Die Uhr tickt, weil die Munition rostet. Sind die Hüllen erst einmal beschädigt, können Munition und Kampfstoffe giftige und krebserregende Substanzen ins Meerwasser abgeben.