Foils für Cruising-Yachten?

„Hydroptère“: Für Rekorde und Regattasiege. Die klassischen Foils bei Mehrrumpfbooten lassen die Rümpfe über das Wasser schweben.

Auch moderne Cruiser sind heute noch zu schwer und zu langsam, um auf Tragflächen über das Wasser zu gleiten. Wer Hochseeregatten wie das Vendée Globe gewinnen oder Rekorde unter Segel aufstellen will, dessen Racer kommt ohne Foils nicht mehr aus. Eignen sich die Tragflächen für die neuen Spitzengeschwindigkeiten auch für Fahrtenyachten? Mit dieser Frage beschäftigte man sich im renommierten Konstruktionsbüro judel/vrolijk & co. Das sind die Aussagen:
Physikalisch ist das Foilen eines Segelbootes ein sehr einfaches Prinzip. Die Grundgleichung, die hinter all dem steht, lautet: Vertikale Auftriebskraft Fz = 0,5 x rx x cl x A x v². Hierbei sind r = Dichte des Mediums, welches den Auftrieb erzeugt (in unserem Falle Wasser); cl = Auftriebsbeiwert des Foils / Flügels; a = wirksame Fläche des Foils; v = Geschwindigkeit mit der sich das Foil durch das Medium bewegt.