Einigung für die Traditionsschiffe

Nach vielen Protesten betroffener Eigner von Traditionsschiffen gab es eine grundsätzliche Einigung mit dem Bundesverkehrsministerium. Der Streit zwischen dem Bundesverkehrsministerium und den Eignern von Traditionsschiffen über eine neue Sicherheitsverordnung für rund 100 Traditionsschiffe auf Nord- und Ostsee dauerte fast zwei Jahre. Die neue, von den Behörden geplante Verordnung, hätte das Ende für viele alte Schiffe bedeutet. Nach einem sechsstündigen Gespräch der Arbeitsgruppe von Traditionsverbänden mit dem Ministerium und der Zulassungsbehörde Mitte Dezember deutete sich ein Kompromiss an. Jan-Mathias Westermann, Vorsitzender der Gemeinsamen Kommission für Historische Wasserfahrzeuge (GSHW, Dachverband der Traditionsschiffer) dazu: „Wir haben uns grundsätzlich auf eine neue Verordnung einigen können.“ Nach seinen Angaben haben sich das Ministerium und die Behörde in allen Punkten diskussions- und veränderungsbereit gezeigt.