Ein einmaliges maritimes Denkmal

Neue Spanten brauchte der Lotsenschoner „No.5 Elbe“, insgesamt über 550 Meter gewachsene Eichenspanten.

Es war eine aufwendige Restaurierung des Lotsenschoners "No. 5 Elbe". Eine zweite wird folgen, nachdem das Segelschiff nach einer Kollision wenige Wochen nach Abschluss der Arbeiten auf der Elbe gesunken war. Insgesamt 1,25 Kilometer neue Eichenplanken, über 550 Meter neue Eichenspanten, 24 Meter neue Kielbalken, neues Ruder, neues Schanzkleid und noch vieles mehr. Es war für den Bootsbaumeister und Sachverständigen Uwe Baykowski (64) aus Strande bei Kiel der bisher größte Auftrag in Sachen Bauaufsicht. Die Restaurierungsarbeit um den 1883 vom Stapel gelaufenen Lotsenschoner „No.5 Elbe“ dauerte dabei nur von September 2018 bis zum Mai dieses Jahres. Das vorgesehene Budget: rund 1,6 Millionen Euro.