DBSV - Deutscher Boots- und Schiffbauer-Verband

DBSVDer DBSV hat sich aus dem Zusammenschluss der handwerklichen Werften des Yacht- und Schiffbaus in über 50 Jahren zu einer modernen Branchenvertretung entwickelt, die nahezu alle Bereiche der maritimen Wirtschaft umfasst und ihre Interessen vertritt. 

Der Verband wird in erster Linie dort tätig, wo gemeinschaftliches Handeln effektiver ist als individuelles.

Aktuelles aus Bootsbau, Yachtbau & Schiffbau

Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung in Werften

Werftgelände von Gebr. Friedichs in Kiel am Westufer der Förde: Auf Projektmanagerebene wird ein erhebliches Potential in der Digitalisierung gesehen.

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Schifffahrt und auf produzierende Industriebetriebe stehen bereits seit geraumer Zeit im Fokus der Aufmerksamkeit. Der Schiffbau gilt dagegen als eine Industrie, welche aufgrund ihrer Struktur mit überwiegend Einzelprojekten, klassischem Stahlbau und verhältnismäßig viel Handarbeit als eher konversativ wahrgenommen wird. Das Maritime Cluster Norddeutschland hat eine Studie zur digitalen Transformation im Schiffbau

Emissionsfreier Antrieb für Herrmanns "Malizia"

Open 60 "Malizia" mit Foils hoch am Wind.

Der Hamburger Hochseesegler Boris Herrmann setzt auf die BMW i Technologie. Bei der Vorbereitung auf die Weltregatta Vendée Globe wird der Münchener Automobilkonzern als Teampartner die Bereiche Leichtbau, Aerodynamik und emissionsfreie Antriebe für die Stromerzeugung an Bord der gut 18 Meter langen IMOCA-Yacht "Makizia" optimieren.

111 Jahre Abeking & Rasmussen

Abeking & Rasmussen heute: neue Werfthallen und Superyachten wie die "Elandes" und die 98 Meter lange "Aviva".

Sehenswerte Ausstellung im Robbe & Berking Yachting Heritage Centre in Flensburg. Die Geschichte von Abeking & Rasmussen (A&R) beginnt mit der Sehnsucht nach dem Meer – und mit Henry Rasmussen, von seinen vielen Freunden in aller Welt Jimmy genannt, der 1877 in Dänemark zur Welt kam. Der talentierte Sohn einer Bootsbauerfamilie war leidenschaftlicher Segler und machte sein Hobby zum Beruf, als er am 1. Oktober 1907 in Lemwerder bei Bremen die Yacht- und Bootswerft Abeking & Rasmussen gründete.

Gefahren aus der Tiefe

Ein Minensuchboot der Deutschen Bundesmarine auf einer Übungsfahrt.

Auf dem Meeresgrund rosten massenweise versenkte Munition und Kampfstoffe aus den Weltkriegen in Europa. Es wurde Jahrzehntelang verdrängt, was eigentlich Angst und Bange machen sollte. Berufs- wie Sportbootfahrer fahren über weit mehr als eine Million Tonnen nach den Weltkriegen auf dem Meeresgrund versenkter Munition. Überall in den Seekarten, wo beispielsweise „Fischen und Ankern verboten“ oder „Unrein Munition“ zu lesen ist, liegen die versenkten Kampfstoffe aus zwei Weltkriegen auf dem Meeresgrund. Viele weitere Stellen sind noch unbekannt.

Abnahme: Nicht "Kür" sondern "Pflicht" des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist zur Abnahme verpflichtet

Handwerker sollten Neuregelungen ab Januar 2018 beachten. Wohl jeder der im Handwerk zu tun hat, hat den Begriff „Abnahme“ schon gehört und die allermeisten wissen auch um seine Bedeutung. Manchmal hapert es aber an einem rechtskonformen Umgang damit. Und dass man als Handwerker im schlimmsten Fall – bei fehlender Abnahme – gar keinen Anspruch auf die Bezahlung der vielleicht schon vor Monaten ausgestellten Rechnung hat und nicht nur Verzugszinsen „verschenkt“, sondern auch auf den Kosten sitzen bleibt, wissen nur wenige.