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Der Beruf des Bootsbauer/der Bootsbauerin gehört immer noch zu den besonders begehrten, denn auf jeden Ausbildungsplatz kommen mindestens zehn Bewerber. Tatsächlich ist der Bootsbau auch heute noch eines der kreativsten Handwerke. Hier entsteht ein Werkstück, das die Wünsche des Kunden umsetzt und zugleich dem Bootsbauer Gelegenheit gibt, eigene Ideen, Wissen, handwerkliches Können und sogar Kunstfertigkeit zu verwirklichen.
So vielfältig die Wünsche der Kunden sind, so vielschichtig sind auch die Bootstypen, Bauverfahren und verarbeiteten Werkstoffe.
Ob es der Nachbau oder das Restaurieren einer klassischen Yacht in traditioneller Bauweise ist oder der Bau einer Rennyacht in modernsten Kompositen unter Vakuum - der Bootsbau biete genau diese Bandbreite. Materialien wie Carbon- oder Aramidfasern, die mehr der Luft- und Raumfahrt zugerechnet werden, sind im Bootsbau genauso Standard wie die Verwendung von Epoxidharzen in Verbindung mit dünnen Furnieren zur Herstellung modernster Leichtgewichte im Holzyachtbau.
Aber ein Boot/eine Yacht hat ja auch ein Innenleben, das nicht nur die Wohneinrichtung umfasst, sondern die ganze Vielfalt technischer Systeme.
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